Übungsaufgabe 3, Posting 2

Die Auswahl der Institutionen, die mit meinem Thema verwandt sind hat sich als schwieriger gestaltet als anfangs gedacht. Zuerst sei erwähnt, dass meines ein Thema ist, bei dem man Auswählen muss, auch unter den Institutionen, die prinzipiell auf den ertsen Blick passend erscheinen.
Natürlich gibt es eine Unzahl von Einrichtungen, die sich mit dem Völkermord an den europäischen Juden, dem Holocaust und dem Nationalsozialistischen Regime der Vierzigerjahre widmen. Auch gibt es mindestens genau so viele Gedenkstätten, die dem Holocaust und den ermordeten Juden gewidmet sind. Aber der Nationalsozialismus, und die Zeit seiner Herrschaft sind ein dermaßen vielseitiges, komplexes und tiefgründiges Thema, dass man nicht einfach davon ausgehen kann, dass allen, was sich damit befasst auch mit der Wannseekonferenz zu tun hat. Würde man davon ausgehen, könnte man genau so gut die Massenmorde an den Wiener Juden im 18. Jahrhundert heranziehen und sie unmittelbar mit dem zweiten Weltkrieg in Verbindung bringen.

Dies beachtend musste ich einige, der durchaus interessant erscheinenden Einrichtungen, die ich finden konnte, wieder verwerfen und konnte mich schlussendlich nur mit einer einzigen wirklich anfreunden: dem Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin (http://www.ghwk.de/).
Besonders interessant finde ich, dass sich diese Institution mit dem Weg zum Holocaust selbst befasst, also genau das tut, was ich mir vornahm als Thema zu bearbeiten. Auch beleuchtet sie die Teilnehmer und deren Hintergründe sowie die Behörden zu denen diese gehörten und die an der Konferenz beteiligt waren.
Alles in allem sehr informativ und genau das, was man sich für dieses Thema wünscht.

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Übungsaufgabe 3

Meine Recherchen für die Lehrveranstaltung werde ich zu einem Thema aus der Zeitgeschichte anstellen, namentlich der Wannseekonferenz. Ich habe mich bereits ein Wenig mit diesem Thema befasst und halte es sowohl für interessant, von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus wichtig und denke, dass es dazu allerhand an Quellen gibt, die man durchstöbern kann, ohne, wie bei Themen aus dem Mittelalter, unter Urkundenarmut oder Quellenmangel leiden zu müssen. Es gibt einige renommierte Autoren, die sich qualitativ Hochwertige Bücher über die Wannseekonferenz und insbesondere über den Holocaust geschrieben haben, die ich unter die Lupe nehmen kann, auch wird sich das Protokoll der Konferenz bestimmt in digitaler Form auffinden lassen.

Am 20. Januar 1942 treffen sich auf Einladung von Reinhard Heydrich 14 hochrangige Offiziere und Mitglieder des zivilen Apparates in einer Villa am großen Wannsee nahe Berlin, die als Gästehaus der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes diente. Thema der Besprechung ist die „Endlösung der Judenfrage“. Protokollführer ist Adolf Eichmann; er fasst die Besprechung anhand der Mitschrift einer Sekretärin im Nachhinein zusammen. Sein verharmlosender, bürokratischer Stil, auf den eizugehen ich gedenke, ist bezeichnend für den allgemein vorherrschenden Ton in den Dokumenten der Zeit und die Herabspielung des jüdischen Völkermordes. Nur eines der insgesamt 30 angefertigten Protokolle wird erhalten bleiben.
Da außerhalb von Historikerkreisen die Meinung, dass die Wannseekonferenz maßgeblich am Beschluss des Holocaust beteiligt war, durchaus noch vorhanden ist, möchten ich in erster Linie klären, ob bei der Besprechung tatsächlich Entscheidungen getroffen, oder lediglich bereits gefasste Beschlüsse zusammengefasst wurden. Weiters möchte ich etwas Licht in die undurchsichtige Frage nach dem tatsächlichen Beginn beziehungsweise Beschluss des Massenmordes am jüdischen Volk bringen.

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Übungsaufgabe 2, Posting 3

Die Nützlichkeit des Webloggings in der (Geschichts-) Wissenschaft liegt auf der Hand. Während konservative mittel der Kommunikation unter Historikern, wie Essays oder Journale, nicht zuletzte aber auch Publikationen in Buchformm, zwar sehr detailreich sind und viel Platz für die Veröffentlichung der eigenen Meinung und der Reaktion auf andere dieser Art bieten mögen, so ist der Nachteil dieser Art von Forum offensichtlich die Geschwindigkeit. So ist es doch oft eine Frage von Monaten, wenn nicht gar Jahren, zumindest aber einiger Wochen, bis eine Publikation die Öffentlichkeit erreicht. Das Weblog hat diesen Nachteil nicht.
Auch wenn diese Tatsache in keinster Weise bedeuten soll, dass die alt eingesessenen Medien abgelöst werden könnten oder sollten, das Gegenteil ist der Fall – ist meiner Ansicht nach ein nicht-digitales, also weltliches “Backup” von jeglicher wissenschaftlicher Arbeit zu haben doch essentiell (die Bücher aus der Zeit des Investiturstreits können wir heute noch lesen, mit Dateiformaten aus Zeiten von Windows 3.11 haben wir allerdings bereits diverse Probleme) – würde ein Zugehen auf die digitale Kommunikationsmethode den Austausch unter Wissenschaftlern doch drastisch beschleunigen und somit auf lange Sicht auch den Progress der Wissenschaft selbst.

Natürlich bilden auch andere Vorteile einen interessanten und praktischen Nebeneffekt der Publikation und Kommunikation auf digitalem Wege; zu nennen sei da nur die bereits erwähnte “Crtl+F” Funktion oder die Aufrufbarkeit von jedem Internetanschluss aus – und bereits heute ist es nicht sehr schwer, einen solchen zu finden.
Aber auch den Nachteilen einer Verbreitung üer das Netz sollte man ins Auge sehen: durch die einfache Verfügbarkeit eines Forums und der Möglichkeit, Arbeiten kostenlos zu veröffentlichen ist auf Dauer ein enormer Qualitätsverlust und Einbruch des Durchschnittsniveaus unausweichlich, davon abgesehen ist auch mit einer expondenziell ansteigenden Veröffentlichungsfrequenz zu rechnen, welche logischer Weise bewikrt, dass sich die Anzahl der jählichen Veröffentlichungen verfielfacht, was zwar auch der Anzahl an qualitativ hochwertigem Material zugute kommen kann, jedoch das durchforsten von, man verzeihe mir, Mist um längen schwieriger und zeitaufwendiger gestalten würde.

Nichtdestotrotz bin ich der Meinung, dass der wichtigste Aspekt der digitalisierung der Geschichtswissenschaft in der Möglichkeit besteht, Archive zu digitalisieren und historisch bedeutsame Schriftstücke in digitaler Form aufzubewahren. Dies erhöht auch hier die Verfügbarkeit von Schriftstücken, Büchern oder Dokumenten, die ansonsten schwer oder langwierig zu beschaffen wären. Und natürlich wirkt es der unausweichlichen Verwesung ebendieser entgegen indem sie kopiert und digital aufbewahrt werden. Auch wenn uns alte Dateiformate zuweilen schwierigkeiten bescheren, verwesen tun sie ganz bestimmt nicht.

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Übungsaufgabe 2, Posting 2

Neben den üblichen Mitteln wie Google, Wikipedia oder die Univie Seite (bzw die der Bibliothek) habe ich in letzter Zeit, vor allem aber bei Arbeiten zu Lehrveranstaltungen in den letzten beiden Semestern, vermehrt zu Onlinearchiven (wie beispielsweise monasterium.net oder MDZ) als Hilfsmittel gegriffen.

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Übungsaufgabe 2, Posting 1

Ich benutze keinerlei Internetplattformen mit Ausnahmen von diversen, themenbezogenen Foren und bin bei keinem “Social Network” Mitglied.
Mit Weblogs habe ich ebenfalls bisher keine Erfahrungen gemacht, wenn man vom zeitweiligen Lesen mal absieht.

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