Übungsaufagabe 7, Posting 2

Die Texte waren sehr informativ und der Inhalt mir persönlich sehr angenehm. Ist es doch jedem Studenten ein Bedürflnis, sich auf Informationen von Wikipedia stützen zu können. Sehr oft hört man auch in Vorlesungen, dass es zu dem ein oder anderen Thema oder zur ein oder anderen Person einen sehr guten Wikipedia-Eintrag gäbe, den man sich doch zu gemüte führen sollte und in solchen Fällen föllt einem das Lernen meist sehr einfach.
Dennoch gibt es etwas, dass man in Vorlesungen noch öfter hört: “Zitieren Sie nicht die Wikipedia”. Und diese Aussage ist durchaus berechtigt. Einerseits ist es ein leichtes, Wikipedia-Einträge zu fälschen – ich perönlich habe schon miterlebt, dass Menschen einfach aus langweile Namen und Daten in Einträgen ins lächerliche Verändern. Andererseits ist Wikipedia, da jeder Eintrag von jedem User verändert werden kann, gerade bei Themen und Personen, die man als “pikant” bezeichnen könnte ganz offensichtlich voll von subjektivität. Die Menschen, die solche Einträge online stellen sind nunmal meist keine Historiker oder Wissenschaftler sondern interessierte Laien, die meist einen persönlichen bezug zum jeweiligen Thema haben und daher kein Interesse an Objektivität und Aufklärung zu haben scheinen.
Das wiederum bringt uns schon zur nächsten Frage: ab wann ist ein Thema “pikant”? Und wenn es das ist, wer bin ich um darüber zu urteilen, ob es sicher hier um unqualifizierten, subjektive Unsinn handelt?
Zwar gibt es zur beantwortung dieser Frage Moderaoren auf Wikipedia, dennoch kann niemand erwarten, dass diese ständig alle Eintröge kontrollieren und richtigstellen können, mal davon abgesehen, dass niemand erwarten kann, dass sie dazu überhaupt in der Lage bzw qualifiziert sind.

Eine frei benutzbare, zugängliche und veränderbare Datenbank bzw Lexikon ist in meinen Augen etwas großartiges, dass die Welt und den Alltag sehr stark, auf positive Art und Weise verändert und vereinfacht hat. Im alltag kann ich mich durchaus mal auf eine subjektive oder unqualifizierte Quelle stützen, um mein Wissen in einer Diskussion infrage stellen zu lassen oder einfach nur um eine weitere Quelle gelesen zu haben um mir selbst darüber Gedanken zu machen. In der Wissenschaft hat sowas aber, meiner Meinung nach, wenig verloren.
Ich finde jeden Schritt in die Richtung der digitalen Wissenschaft und Historie wünschenswert und gut und bin sehr froh darüber, nicht einen Flug buchen oder gar eine Woche lang mit der Kutsche reisen zu müssen, um ein bestimmtes Dukument einsehen zu können, aber ich denke, dass der heutige Stand der Technik und der Gesellschaft die wissenschaftliche Verwendung von Datenbanken wie Wikipedia noch nicht in diesem Maße zuläßt, zu viele Fragen bleiben noch offen, zu viele Probleme ungelöst.

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Übungsaufgabe 7, Posting 1

Verwendete Begriffe:

Wansee-Konferenz
Wannseekonferenz
Wannsee
Heydrich
Eichmann
Holocaust

Einschätzung der Ergebnisse:

Sehr, sehr viel Material. Man wird geradezu überhäuft mit Literatur und Wiki-Einträgen zur Wannsee-Konferenz und zur systemtischen Ermordung der europäischen Juden. Dennoch gehen die Treffer nicht ansatzweise so tief, wie ich es mir wünsche. Man liest mehr oder weniger nur wieder und wieder die gleichen, oberflächlichen Texte darüber, wann die Konferenz stattgefunden hat, wer teilgenommen hat und, dass sie mit dem Anfang des Holocaust in Verbindung gebracht wird. Auch findet man eine vielzahl von Gedenkstätten und Ausstellungen zum Thema. Wo der Holocaust jedoch seine tatsächlichen Wurzeln hat, und zur koordination welcher administrativer Vorgehensweisen die Wannsee-Konferenz tatsächlich diente und woran man das erkennen bzw folgern kann bleibt meist unerwähnt. Bisher ist das Internet leider eine sehr triste und mehr mühsame als informative Quellensammlung – was mich bei einem dermaßen populären Thema aber auch nicht sonderlich wundert.

Literatur:

Ich denke, ich kann hier wieder ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass die interessantesten Treffer zu dem Thema wieder Ali und Pätzold waren.

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Übungsaufgabe 6

Die meisten Datenbanken sind sehr allgemein, was verständlich ist. Allerdings kann man genug brauchbares aus der NS Zeit finden. Ich denke, ich würde hier zuschlagen, wenn ich mich entscheiden müsste:

https://dbs.univie.ac.at/?srchrow=0;srchzeilen=50;srchtitel=nationalsozialismus;snr=667232225024239;user=c3anonym;aid=1447;f=1600;t=0

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Übungsaufgabe 5

Suchbegriffe und Einschätung:

Wannsee-Konferenz: sinnvoll, themenspezifische Publikationen. Viel vom “Haus der Wannsee-Konferenz”.
Heyrich: teilweise sinnvoll, teilweise unbrauchbar.
Genozid: Unbrauchbar, viel zu allgemein.
Holocaust: wenig sinnvolles, großteils unbrauchbar und Themen fernab der Konferenz von “Amerikanischer Fernsehserie” bis “Medienereignisse in den 1970er Jahren”.
Eichmann: großteils brauchbar, Biographien und Bücher über seine Karriere aber auch viel populistischer Unsinn.

Weiters habe ich noch nach einigen anderen, naheliegenden Begriffen wie “Gestapo” oder “Konzentrationslager” gesucht, konnte hier aber nichts finden, was zu meinem Thema passen könnte. Im großen und Ganzen denke ich, dass die Recherche zu diesem Thema kein Kunstück werden wird, da es relativ einfach scheint, brauchbare von unbrauchbarer Literatur zu unterscheiden und auch die Suchbegriffe relativ vorgegeben sind und wenig Kreativität verlangen sollten.

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Übungsaufgabe 4

Auf der Suche nach guten Referenzwerken und Enzyklopädien führte mich mein Weg in die Fachbereichsbibliothek Geschichte.
Zuerst warf ich einen Blick in das empfohlene Werk “Enzyklopädie der Neuzeit”, konnte darin aber, wie nicht anders zu erwarten, außer ein paar Artikeln über die Judenverfolgung im 17. und 18. Jahrhundert und die entstehung des Nationalismus nichts passendes finden.
Die weitere Recherche lief sehr einfach und und vorhersehbar ab, ist das Thema “Wannsee-Konferenz” doch ein sehr spezifisches und erfordert kaum gründliches Durchsuchen mehrerer Enzyklopädien um Antworten und Quellen zu finden.
Ich durchsuchte zuerst den Online Katalog, der mir eine elendslange Liste mit Referenzwerken zum Thema Holocaust und Nationalsozialismus entgegenwarf. Nach ein wenig Stöbern beschloss ich, nicht nach dem Zufallsprinzip einfach ein Werk zu wählen, dess Name mir gefällt, sondern einen Blick in den Brockhaus zu werfen.

Im Brockkhaus findet man unter “Heydrich” einen kurzen Lebenslauf des SS-Obergruppenführers und Gastgebers der Konferenz und einen Verweis auf den Eintrag “Wannsee-Konferenz”. Unter diesem wiederum findet man eine grobe Beschreibung des Ablaufes der Konferenz und was sie in etwa für den Holocaust bedeutete. Sie wird hier als als “administrative Organisation des Holocaust und nicht dessen Beschluss” beschrieben, sei doch der Massenmord und die Pogrome an den europäischen Juden während des Krieges gegen die UdSSR bereits im vollen Gange. Auch wird gesagt, dass während der Konferenz das “erste Vernichtungslager bereits in Betrieb” genommen wurde, leider ohne genauere Angabe zum Namen bzw des Standortes (ich Vermute, es handelt sich dabei um eines der Ukrainisches Konzentrationslager). Weiters steht hier, dass Heydrich am 31.7.1941 von Göring mit der “Endlösung der Judenfrage” beauftragt wurde. Auch das ist etwas, dem ich bei weiterer Recherche genauer nachgehen möchte, vermute ich doch, dass Heydrichs Engagement in dieser Sache bereits früher begonnen hat.

Zuletzt werden im kurzen Literaturverzeichnis zwei Quellen bzw weiterführende Werke genannt: zum einen “Die Wannsee-Konferenz vom 20.1.1942. Planung und Beginn des Genozids an den Europäischen Juden” (Berlin: Hentrich 1998) von P. Longerich und zum anderen K. Pätzolds “Tagesordnung: Judenmord. Die Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942″.
Ersteres kannte ich noch nicht und habe es umgehend bestellt. Zweiteres habe ich erwartet und konnte auch noch am selben Abend einen kurzen Blick hinein werfen.
Neben detailreichen Angaben zum Zeitpunkt, der Vorbereitung und den Anwesenden findet man auch das Protokoll der Konferenz selbst in dem Werk. Als Quelle gibt Pätzold sehr oft Ali Götz an, dessen Werke ich ebenfalls zur weiteren Recherche zum Thema verwenden möchte.

Neue Antworten und Erkenntnisse hat mir mein Besuch in der Bibliothek also nicht beschert, jedoch eine ganze Reihe an Werken, mit denen ich meine zukünftige Forschung anstellen werde.

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Übungsaufgabe 3, Posting 2

Die Auswahl der Institutionen, die mit meinem Thema verwandt sind hat sich als schwieriger gestaltet als anfangs gedacht. Zuerst sei erwähnt, dass meines ein Thema ist, bei dem man Auswählen muss, auch unter den Institutionen, die prinzipiell auf den ertsen Blick passend erscheinen.
Natürlich gibt es eine Unzahl von Einrichtungen, die sich mit dem Völkermord an den europäischen Juden, dem Holocaust und dem Nationalsozialistischen Regime der Vierzigerjahre widmen. Auch gibt es mindestens genau so viele Gedenkstätten, die dem Holocaust und den ermordeten Juden gewidmet sind. Aber der Nationalsozialismus, und die Zeit seiner Herrschaft sind ein dermaßen vielseitiges, komplexes und tiefgründiges Thema, dass man nicht einfach davon ausgehen kann, dass allen, was sich damit befasst auch mit der Wannseekonferenz zu tun hat. Würde man davon ausgehen, könnte man genau so gut die Massenmorde an den Wiener Juden im 18. Jahrhundert heranziehen und sie unmittelbar mit dem zweiten Weltkrieg in Verbindung bringen.

Dies beachtend musste ich einige, der durchaus interessant erscheinenden Einrichtungen, die ich finden konnte, wieder verwerfen und konnte mich schlussendlich nur mit einer einzigen wirklich anfreunden: dem Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin (http://www.ghwk.de/).
Besonders interessant finde ich, dass sich diese Institution mit dem Weg zum Holocaust selbst befasst, also genau das tut, was ich mir vornahm als Thema zu bearbeiten. Auch beleuchtet sie die Teilnehmer und deren Hintergründe sowie die Behörden zu denen diese gehörten und die an der Konferenz beteiligt waren.
Alles in allem sehr informativ und genau das, was man sich für dieses Thema wünscht.

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Übungsaufgabe 3

Meine Recherchen für die Lehrveranstaltung werde ich zu einem Thema aus der Zeitgeschichte anstellen, namentlich der Wannseekonferenz. Ich habe mich bereits ein Wenig mit diesem Thema befasst und halte es sowohl für interessant, von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus wichtig und denke, dass es dazu allerhand an Quellen gibt, die man durchstöbern kann, ohne, wie bei Themen aus dem Mittelalter, unter Urkundenarmut oder Quellenmangel leiden zu müssen. Es gibt einige renommierte Autoren, die sich qualitativ Hochwertige Bücher über die Wannseekonferenz und insbesondere über den Holocaust geschrieben haben, die ich unter die Lupe nehmen kann, auch wird sich das Protokoll der Konferenz bestimmt in digitaler Form auffinden lassen.

Am 20. Januar 1942 treffen sich auf Einladung von Reinhard Heydrich 14 hochrangige Offiziere und Mitglieder des zivilen Apparates in einer Villa am großen Wannsee nahe Berlin, die als Gästehaus der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes diente. Thema der Besprechung ist die „Endlösung der Judenfrage“. Protokollführer ist Adolf Eichmann; er fasst die Besprechung anhand der Mitschrift einer Sekretärin im Nachhinein zusammen. Sein verharmlosender, bürokratischer Stil, auf den eizugehen ich gedenke, ist bezeichnend für den allgemein vorherrschenden Ton in den Dokumenten der Zeit und die Herabspielung des jüdischen Völkermordes. Nur eines der insgesamt 30 angefertigten Protokolle wird erhalten bleiben.
Da außerhalb von Historikerkreisen die Meinung, dass die Wannseekonferenz maßgeblich am Beschluss des Holocaust beteiligt war, durchaus noch vorhanden ist, möchten ich in erster Linie klären, ob bei der Besprechung tatsächlich Entscheidungen getroffen, oder lediglich bereits gefasste Beschlüsse zusammengefasst wurden. Weiters möchte ich etwas Licht in die undurchsichtige Frage nach dem tatsächlichen Beginn beziehungsweise Beschluss des Massenmordes am jüdischen Volk bringen.

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